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Change the world

Veröffentlicht am 19.11.2019

Glück im Unglück

Während meines Urlaubs in Italien erlebte ich etwas so tiefgreifendes, was ich gerne mit euch teilen möchte.
Wir hatten die ganze Woche überaus schönes, mildes Wetter und konnten die noch sommerliche Wärme des Frühherbstes voll und ganz beim Klettern und Radfahren geniessen.
Auch dieser schicksalshafte Sonntag war ein Prachtstag. Nach ein paar
Aufwärmrouten gingen wir zu einer 40m langen Route, die für mich ein pièce der réistance bedeutete.
Ich konnte sie noch nie Rotpunkt durchsteigen. Auch dieses Jahr wird es nicht klappen. Ich war zu wenig auf Ausdauer trainiert und auch schon von der Kletterei der ganzen Woche etwas angeschlagen.  Dennoch, ich wollte es wissen. 

Das Dach und die zweite Schlüsselstelle überwand ich gut. Danach verlor ich jedoch schnell an Kraft und ich brauchte drei Blocks und etwas Geduld von der Person, die mich sicherte. Endlich am Umlenker angekommen, fädelte ich sauber um und sammelte beim Abseilen die Exen raus. Zwei Meter über dem Boden befand ich mich plötzlich im freien Fall und stürzte zu Boden. Alles ging sehr schnell. Der Aufprall auf dem Wald-Boden zwischen den Felsen, war aber wie von einer Schutzengelshand gelenkt.  Dennoch tat mir alles weh. Besonders das Becken, der Ellbogen und der Rücken schmerzten vom Aufprall. Ich blieb liegen. Wir waren alle unter Schock. Ich wusste nur eins: sofort die Bach-Blüten Notfallsalbe einstreichen. Ich bat meine Klettergspähnli, die Salbe in meinem Rucksack zu holen und sie mir überall einzustreichen, wo ich Schmerzen verspürte.

S.O.S

Diese Massnahme erwähne ich ganz bewusst. Wird die Salbe sofort nach einer Verletzung aufgetragen, kann sich das Loch im Energiekörper, welches durch den Schock und Aufprall entstand, wieder schliessen. Und zum Staunen aller sorgte dies auch dafür, dass sich an den eingesalbten Stellen weder äussere noch innere Blutergüsse bildeten. Als ich mich bewegte und aufstand, fühlte ich ein Knacken und ich vermutete eine gebrochene Rippe.

Meine Klettergspähnli führten mich ins Spital und umsorgten mich rührend. Als ich in der überfüllten Notfallstation lag und wartete, versuchte ich mich zu entspannen und schloss die Augen. Wieso passierte mir das? Die Frage drängte sich mir auf, da ich mich in den letzten Jahren intensiv mit Matrix Arbeit und Realitätsgestaltung beschäftigt hatte und ich überzeugt bin, dass nichts durch Zufall geschieht. Unmittelbar umhüllte mich ein extrem helles Licht. Ich fühlte mich aufgehoben und geborgen und vernahm eine Stimme: „Keine Sorge, alles ist gut! Und es kommt gut, es ist nicht wie du denkst. Alles ist in Ordnung mit dir, zerbrich dir nicht den Kopf. Entspanne dich.“ Ich war sehr berührt und die Tränen schossen mir in die Augen.

Was - nicht „wie ich denke“? Ich zerbrach mir wirklich den Kopf. Wieso ich? Bin ich immer noch im Opferdenken? Was hat der Unfall zu bedeuten? Ich untersuchte die fünf Seins-Ebenen ohne damit schlüssig zu werden.  „Shit happens!“ und „Du hattest unheimliches Glück. Basta!“ versuchte ich mir einzureden.

Die Untersuchung des Notarztes ergab eine erste Entwarnung und etwas Entspannung.  Keine inneren Organ-Verletzungen und kein Rippenbruch. Alles sei in Ordnung… Etwas ungläubig gingen wir in die Ferienwohnung zurück. Ich traute der Diagnose nicht. Denn es knackte immer noch im Brustkorb und es Schmerzte sehr.

Zurück in der Schweiz ging ich nochmals zum Arzt, welcher eine Luxation eines Rippengelenkes und Knorpelriss feststellte.

Auch da war die Radiologin sehr verwundert, dass sich im Ultraschallbild kein Bluterguss zeigte. Meine Begründung liess sie skeptisch schauen. Sie beteuerte nur, dass ein Sturz aus dieser Höhe bleibende Schäden verursachen könne. Und ich wohl von einem Schutzengel begleitet war.

Egal was die Medizin dazu meint. Mein Tipp an euch: Nehmt unterwegs immer die Notfallsalbe oder Kügelchen mit und wendet sie sofort an, wenn ihr einen Sturz oder Notfall habt!!!! Wiederholt das Auftragen oder die Gabe der Kügelchen stündlich. Ihr tut euch im schlimmsten Falle etwas Gutes ;)

Erwachen 

Aber darum geht es nicht wirklich. Was ich euch erzählen möchte, hat mich noch viel subtiler aufgerüttelt und berührt.

Durch den Unfall war ich zur Ruhe gezwungen. In der stillen Stube dämmerte mir nach und nach, was der „Grounder“ auf sich hatte und für mich bedeutete.

Meine Sensoren für die spirituelle Welt sind schon seit einiger Zeit sensibler geworden. Im letzten Sommer wurde mir auch mein Seelenplan klar und deutlich bewusst.

Nur hatte ich nicht den Mut, mich zu outen und damit an die Öffentlichkeit zu treten. Ich hatte mich bis anhin zurückgenommen und traute mich nicht, mich ganz und gar auf diese Aufgabe einzulassen und mich damit zu zeigen. Ich wollte in meinen Kreisen nicht schräg angeschaut werden. In den Menschenkreisen, in denen ich mich bewege, wird den spirituellen Themen keine besondere Beachtung geschenkt. Ich hatte Angst, verurteilt zu werden, wenn ich mich offen über diese Dinge äussern würde. Ich dachte, das verstehen sie eh nicht und ich würde nur Kopfschütteln ernten.

 

Change the world 

„Es ist an der Zeit, wahrhaftig deinen Seelenplan zu leben und deinem Ruf zu folgen! Nur so kommst du wieder in den Flow.“ „Der Grounder soll dich aufrütteln.“

Die Stimmen wurden sehr laut in mir. Ich konnte sie nicht mehr ignorieren. Wenn ich ehrlich bin, sehnte sich mein Innerstes schon lange danach, befreit zu werden.

Wie mir bewusst wurde, bedeutet der Rippenbogen in der Psyche-Analogie das Korsett. Das Ereignis zeigte mir deutlich, dass ich mein Korsett aufbrechen soll und endlich meinen Eingaben frei folgen soll. 

Als ich dies begriff und mich in der Meditation diesen Stimmen hingab, überfluteten mich Bilder und Visionen - unvorstellbar, unfassbar, gigantisch und weit und für meinen menschlichen Verstand kaum fassbar. Die Energie, mit der ich mich  verbunden fühlte, war überaus  kraftvoll, inspirierend, befreiend und klar. Es war als würde ich ganz viel auf einmal verstehen.

Alles scheint nun so klar und unermesslich weit. Eine übergeordnete Ordnung scheint sich einzustellen. Ich erlebe einen Flow und nutze die freie Zeit, die ich bekommen habe (da krankgeschrieben) und schreibe innerhalb eines Tages das Konzept für ein Projekt nieder, welches aus meinen Seelenplan entspringt. Ich bin im Flow.

Einen Tag später traue ich dem nicht, was ich da lese. Wahnsinn, was ich einfach so niedergeschrieben habe. Die Stimmen meines alten Egos meldeten sich: „Das versteht kein Mensch, ausser diejenigen, die schon erwacht sind - vielleicht. Du spinnst!“.

Meiner Führung zu vertrauen ist für mich – als starker Kopfmensch - nicht immer einfach…

Dennoch, dieses Erwachen in anderen Bewusstseinsebenen ist so unglaublich bereichernd. Es ist, als käme man nach Hause.  Es ist so viel mehr als die Erfahrung in der Dichte der Materie und so erfüllend auch. Die Dramen der 3D Dimension verblassen.

Der Name, das Gefäss meines Projektes, wurde mir eingegeben. Es fiel mir einfach zu. Ich kannte das Wort nicht ich musste erst Google fragen, was es bedeutet. Ich war verblüfft. Ein griechisches Wort. Äon = Unendlichkeit, Ewigkeit.

Es wird bald eine Akademie für neues Bewusstsein geben. Eine Ausbildungsstätte war schon angedacht mit „Dein Weg zum Glück“, welche letztes Jahr in die Welt gerufen wurde. Das war aber nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was jetzt kommen wird. Ihr dürft euch freuen, ihr alle, die ihr den Sog und die Sehnsucht nach tieferem Sinn und nach Seelenplanerfüllung fühlt. Nun kommt etwas mit einer ganz neuen Energie. Es ist an der Zeit zu erwachen und zu erkennen, wie wir unsere Welt mitgestalten können. Es ist Zeit, sich daran zu erinnern, wer wir wirklich sind. Zeit zu erwachen!

 „Change the world“ war übrigens  der Name der Kletteroute. Ich schmunzle und wundere mich über diese Koinzidenz. Ich bin voller Dankbarkeit und erkenne einmal mehr, wie das Schicksal uns Nachhilfeunterricht erteilt. Oder gibt es gar kein Schicksal? ;)

 Lass es euch gut gehen und häbet Sorg!

 

 Johanna

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